Homestaging Carsten Frick

Vor über einem Jahr hat es mit ein paar Möbeln in einer Garage angefangen. Seitdem hat von Frick Immobilien e.K. in Essen Home Staging in Eigenregie weiter optimiert und kann mittlerweile auf einen breiten Fundus an Dekorationen und Möbeln zurückgreifen. Der Aufwand ist groß – doch der Erfolg gibt ihm Recht.

Für Home Staging gab es bei Carsten Frick von Anfang an gute Gründe: „So können wir Immobilien besser verkaufen, da diese für den Kunden angenehmer zu besichtigen sind und einfach attraktiver wirken“. Zudem sollte das „Staging“ als Alleinstellungsmerkmal dienen.
Doch schon ziemlich schnell stellte sich heraus, dass es mit externen Dienstleistern nicht wie geplant funktionieren konnte. „Das Thema Home Staging war in Deutschland zu unserem Startzeitpunkt noch nicht so weit fortgeschritten. Es gab keine externen Dienstleister, die in der Lage waren 20 Verkaufs-Objekte gleichzeitig auszustatten“, berichtet Frick aus den Anfängen.

Heft 74 / 2013

Diesen Artikel finden Sie in Ausgabe 74 / 2013

So blieb nur eine Alternative: Home Staging im „Do it yourself”. Und laut Frick bietet die Integration der Dienstleistung in die Firma einen entscheidenden Vorteil: „So kann ich noch flexibler in Einkaufsgesprächen dem Kunden entgegen kommen, als wenn ich noch einen Dritten hinzuholen muss.“ Angefangen hat es mit Möbeln für zwei Immobilien, gelagert in einer kleinen Garage. Auto raus – Möbel rein. Mittlerweile hat Frick sein Sortiment stark erweitert und kann in einem extra angemieteten Lager aus zahlreichen Kerzen, Wandbildern, Lampen und Möbeln die geeigneten Dekorationen für die Objekte heraussuchen. Die große Auswahl vermittelt unweigerlich den Eindruck, dass man sich in einem schwedischen Möbelhaus befinden könnte.

video-frick-homestagingDoch bevor es ans Stagen geht, bedarf es ein paar Vorbereitungen. Sofern die Immobilie noch möbliert ist, muss diese erst einmal komplett geräumt und geputzt werden – sie wird letztendlich ent-personalisiert. Der Ablauf beim Stagen ist dann aber immer gleich: Alles startet mit einem Farbkonzept, dem Zusammenspiel zwischen der im Objekt hauptsächlich vorherrschenden Farbe und den so genannten Komplementärfarben. Die dazu passenden Dekorationsartikel und Möbel werden dann am Morgen des „Staging-Tags“ im Lager Raum für Raum zusammengesucht, in den Transporter samt eigens angeschafften Anhänger geladen und zum Objekt gefahren. Die Kunst dabei: Nicht zu viel mitnehmen, aber keinesfalls zu wenig dabei haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 74.

 

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