Jennys Tagebuch

Die Immobiliensuche begann Oktober 2014 und endete im September 2015. Die Reise dauerte also etwas länger als die übliche „Immobilien-Schwangerschaft“ von neun Monaten. Die Entwicklung der Interessenten ist dagegen typisch: Euphorie, Neugier, Frustration, Resignation und Neustart.

Was sich nicht ereignet hat, ist anscheinend die Phase, in der die Interessenten feststellen, dass sie Kompromisse eingehen müssen. Stattdessen wurde das Suchprofil geschärft: Aus Miete oder Kauf wurde Kauf, die Lage wurde präziser formuliert und dann war es auch das erste passende Angebot, das zum Ziel führte.

Etwa 25 Besichtigungen wurden durchgeführt. Dass dies ohne frustrierende Ergebnisse abläuft ist unwahrscheinlich. Die Maklerschaft hat sich insgesamt(!) keine Sympathie-Punkte verdient, auch das ist keine Überraschung für Branchenkenner.

Interessante Details am Rande: Moderne Präsentationsmedien wie -Rundgänge – bei unseren Kunden längst Standard – sind Jennifer Lerche kein einziges Mal angeboten worden. Von den mehr als 25 überreichten Exposés verfügten lediglich zwei über ansprechende Fotos. Einen Personalausweis (Stichwort: ) wurde nur zum Notartermin angefordert und die Widerrufsbelehrung erfolgte bis auf eine Ausnahme nur stillschweigend als Exposé-Anhang.

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