Angestellt oder selbstständig?
Online-Redaktion
Mai 19, 2026
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Zusammengefasst von Georg Ortner
Welche Personalstrategie sich für Maklerunternehmen 2026 rechnet und wo Unternehmer existenzielle Risiken eingehen
Nach zwei schwierigen Jahren kehrt in der deutschen Immobilienwirtschaft vorsichtiger Optimismus zurück. Viele Maklerunternehmen berichten für 2025 von einem deutlich besseren Geschäftsjahr. Transaktionen ziehen an, Marketing und Prozesse werden professionalisiert, und damit rückt eine strategische Kernfrage erneut in den Fokus:

Wie sollen Maklerunternehmen künftig wachsen?
Mit angestellten Maklern oder mit selbstständigen Partnern?
Die Antwort darauf ist längst keine reine Kostenfrage mehr. Sie entscheidet über Skalierbarkeit, Unternehmenskultur und zunehmend über massive rechtliche und persönliche Haftungsrisiken.
Zusätzliche Brisanz erhielt das Thema zuletzt durch einen behördlichen Großeinsatz bei einem großen deutschen Franchise-Unternehmen: Ende 2024 durchsuchte der Zoll im Rahmen von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Scheinselbstständigkeit bundesweit mehrere Standorte des Maklerfranchise, darunter auch die Zentrale. Medienberichten zufolge ging es um die Frage, ob formal selbstständige Makler tatsächlich, wie Arbeitnehmer in die Organisation eingebunden waren. Ein Vorgang, der branchenweit als klares Signal gewertet wird, dass die Behörden Thema und Branche verstärkt in den Fokus nehmen.
Rückblick: Marktbereinigung als Katalysator
Die Jahre 2023/24 haben den Markt nachhaltig verändert. Viele kleinere Maklerbüros mussten aufgeben, nicht nur wegen der rückläufigen Nachfrage, sondern auch aufgrund steigender Anforderungen an Marketing, Digitalisierung und regulatorische Compliance. Übrig geblieben sind häufig jene Unternehmen, die skaliert, spezialisiert oder finanziell solide aufgestellt waren.
Manche dieser Unternehmen stehen nun vor der nächsten Wachstumsstufe: Personalaufbau.
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Sehen Sie sich auch die Maklersprechstunde „Scheinselbstständigkeit – Gefahren & Haftung bei „freien“ Mitarbeitern“ vom 25.06.2024 an!
Dieser Artikel erschien erstmals in der
Ausgabe IMMOBILIEN-PROFI Nr. 163 - jetzt entdecken!
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