Systematics (2): Ihr System zur Mitarbeiterführung
Redaktion
Mai 4, 2015
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Das Organigramm
Das Organigramm beschreibt den grundsätzlichen Organisationsaufbau anhand von Rollen. D.h. es werden keine Namen verwendet, sondern die Rollen werden in einem organisatorischen Bezug dargestellt. Das Organigramm lässt erkennen, wer für die Führung untergeordneter Rollen verantwortlich ist und wer an wen berichtet.
Der Besetzungsplan
Der Besetzungsplan beschreibt, welche Rollen von welchem Mitarbeiter ausgeübt werden. Der Einsatz eines Besetzungsplans erlaubt es, die anderen Dokumente unabhängig von den individuellen Mitarbeitern zu gestalten, sodass nur der Besetzungsplan bei Veränderungen des Personals zu aktualisieren ist. Auf diese Weise erhalten Sie einen deutlich besseren Überblick und sind auch in der Lage, die Zuweisung von Rollen zu den Mitarbeitern flexibler zu gestalten.
Führungsgrundsätze
Führungsgrundsätze sind dokumentierte Richtlinien, die Ihren Mitarbeitern dabei helfen, die Prioritäten bei der täglichen Arbeit richtig zu vergeben. Führungsgrundsätze beschreiben die Werte und Einstellungen des Unternehmers der Arbeit, den Mitarbeitern und den Kunden gegenüber. Da diese sehr individuell sein können und sich durch die Erfahrung des Unternehmers ergeben, ist es ratsam sehr sorgfältig über diese nachzudenken. Von besonderer Bedeutung ist es, dass die Bedeutung der Grundsätze und die sich daraus ergebenden Handlungen klar formuliert werden.
Ein Beispiel für einen Führungsgrundsatz zeigt die nachfolgende Formulierung:
Klare Aufgabenzuweisung, geteilte Verantwortung:
- Jeder im Team hat eine klare, zugewiesene Aufgabe. Für die Durchführung ist er alleine zuständig. Bei Unklarheit ist der Vorgesetzte anzusprechen.
- Geteilte Verantwortung bedeutet, dass jeder im Team dafür verantwortlich ist, dass geschäftliche Ziele und Vereinbarungen des Teams eingehalten werden.
Stellen Sie bis zu 10 Führungsgrundsätze zusammen, dokumentieren Sie diese und besprechen Sie diese regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern.
Zielvereinbarungen
Zielvereinbarungen sorgen dafür, dass die Mitarbeiter die Erwartungen des Unternehmens an ihre Leistungen kennen. In der Praxis haben sich vor allem Zielvereinbarungen bewährt, die über einen kürzeren Zeitraum (z.B. 3 Monate) laufen und die monatlich kontrolliert werden. Auf diese Weise ist es möglich, schnell Korrekturen vorzunehmen, falls eine Vereinbarung nicht eingehalten werden kann. Vereinbaren Sie mit jedem Mitarbeiter zwischen 3 und 5 Ziele pro Quartal. Ggf. ist es möglich, bei der Erreichung von Zielen Belohnungen in Form von Vergünstigungen oder kleinen Prämien zu gewähren.
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