Warum Vermietung kein lästiges Zusatzgeschäft ist
Andrea Fricke
Oktober 12, 2026
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Wie aus Verwaltung, Vermietung und Verkauf bei Wullkopf & Eckelmann ein langfristiges Eigentümernetzwerk entsteht
Viele Maklerbüros meiden die klassische Vermietung. Zu aufwändig, zu personalintensiv, zu wenig Marge – so lautet häufig die Einschätzung in der Branche. Auch die Verwaltung gilt vielerorts eher als notwendiges Anhängsel, denn als strategischer Geschäftsbereich. Bei Wullkopf & Eckelmann Immobilien in Hamburg sieht man das anders. Und das seit Jahrzehnten.
Das familiengeführte Unternehmen verwaltet heute rund 3.500 Einheiten, beschäftigt knapp 50 Mitarbeitende und kombiniert Verwaltung, Vermietung, Verkauf und Neubauvertrieb unter einem Dach. Das Besondere dabei: Verwaltung und Vermietung werden hier nicht als ungeliebte Nebenleistung verstanden, sondern als langfristige Grundlage für Kundenbindung, Folgegeschäfte und neue Verkaufsmandate.
„Über 50 Prozent unserer potenziellen Verkaufsmandate entstehen direkt oder indirekt aus bestehenden Kundenbeziehungen“, sagt Geschäftsführer Henning Frank. Gemeint sind damit Kontakte aus der Verwaltung und Vermietung, aber auch Kunden, für die sie schon verkauft haben oder auch Empfehlungen von bestehenden Kontakten, die später zu Verkaufsaufträgen werden. Damit verfolgt das Unternehmen einen Weg, der sich deutlich vom klassischen Maklergeschäft unterscheidet.

Frank Wullkopf, Geschäftsführender Gesellschafter
Ursprung in der Verwaltung

Die Wurzeln des Unternehmens liegen ursprünglich nicht im Verkauf, sondern in der Verwaltung und Vermietung. Während viele Maklerbüros erst später einzelne Verwaltungsmandate ergänzten, entwickelten sich Wullkopf & Eckelmann genau andersherum.
„Wir kommen ursprünglich hauptsächlich aus der Verwaltung und haben immer ein bisschen Maklerei nebenbei betrieben“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Dirk Wullkopf. Besonders stark sei das Unternehmen über viele Jahre in der Vermietung gewesen – mit zeitweise über 200 Vermietungen pro Jahr.
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