In der Regel erhalten Immobilienmakler monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung, die BWA, entweder vom Steuerberater oder aus der eigenen Finanzbuchhaltung. Doch vielfach werden diese BWAs kaum genutzt. Meist liegt dies daran, dass eine Standardauswertung vorgelegt wird, die das Ergebnis eines Maklerunternehmens nur unzureichend wiedergibt. Gleichzeitig enthält die BWA keine Planzahlen, die einen schnellen Soll-Ist-Vergleich zum Stand der Entwicklung ermöglicht. Die hier beschriebene Makeln21-BWA dagegen soll ein unverzichtbares Steuerungsinstrument für Unternehmer sein.

Aufbau der BWA

Die Standard-BWA vergleicht folgende Positionen:

  1. Die Gesamtleistung: Hier werden die monatlichen Umsätze aufgeführt und mit Bestandsveränderungen und dem Einsatz von Waren und Leistungen verglichen. Das Ergebnis ist der Rohertrag.
  2. Die Kosten: In dieser Rubrik werden die laufenden Kosten des Unternehmens erfasst. Es reicht hier, die Kostenarten grob zu gliedern, sodass man auf einen Blick die Aufwendungen für Personal, Büromiete oder Kfz-Kosten erkennen kann. Nach Abzug der Kosten vom Rohertrag erhält man das operative Betriebsergebnis.
  3. Finanz- und neutrales Ergebnis: Diese letzte Position erfasst die Aufwendungen, die nicht zum operativen Betrieb gehören, sich aber trotzdem auf das Ergebnis auswirken. In diese Gruppe würden beispielsweise Zinsaufwendungen oder Unternehmenssteuern fallen.

Der schematische Aufbau der BWA ist wie folgt:

Erlöse, Umsatz

. /. Bezogene Leistungen: Provisionen, objektbezogene Kosten

= Rohgewinn
./. Kosten
= Operatives Ergebnis
Finanz- bzw. neutrale Positionen
= Betriebsergebnis

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