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Moderne Präsentationsmedien wie -Rundgänge sind bei vielen unserer Kunden längst Standard. Für manche Makler ist diese Form der Präsentation in der Vermarktung nicht mehr wegzudenken. Nun möchten wir Ihre Meinung dazu erfahren.

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Nutzen Sie 360-Grad Touren für die Objektpräsentation?

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Kommentare (4)

  1. Antworten

    Aus unserer Sicht sind 360-Grad Bilder und Videos als Marketingwerkzeug im Einkauf wichtig.
    Beim Einkauf einer Immobilie ist hiermit ein Werkzeug verfügbar, das dem Privatanbieter häufig nicht zur Verfügung steht, konkurrierende Maklerkollegen aber anbieten. Deshalb ist der Verzicht auf 360-Grad Bilder und Videos unklug.
    Ob der Einsatz von 360-Grad Bilder und Videos im Verkauf wirklich sinnvoll ist, ist aus unserer Sicht eher zweifelhaft.
    Natürlich können 360-Grad Bilder und Videos der Befriedigung von visuellen Gelüsten der Kaufinteressenten dienen. Aber hilft das wirklich im Verkauf?
    Kann man aus der Zeit, die jemand mit dem Video verbracht hat wirklich etwas schließen?
    Der Betrachter hat das Bild des Bades 2 Minuten lang angeschaut! Der ist hoch interessiert!
    (oder war zwischendurch nur mal einen Kaffee holen?
    Hat die 360-Grad-Tour gerade einen Käufer bewogen, sich gegen die Immobilie zu entscheiden, der sich für diese Immobilie entschieden hätte, weil ihn irgendetwas störte in der Tour, was aber „reparabel“ gewesen wäre wenn man sich die Immobilie zusammen angeschaut hätte?
    Nach über zwanzig Jahren als Makler möchten wir behaupten, dass Immobilien zu komplex sind, als dass sie sich in Bilder oder Videos entscheidungssicher darstellen lassen.
    Zwar sind Menschen „Augentiere“ und das Äußere eine Immobilie damit sehr wichtig. Aber bei Immobilien sind auch andere Sinne im Entscheidungsfall wichtig.
    Der Geruchssinn und das Gehör, ja auch die Haptik, sind wichtige Sinne bei der Entscheidung für eine Immobilie. Die Nachbarschaft, die infrastrukturelle Anbindung und viele andere Faktoren spielen individuell unterschiedlich in der Entscheidung für eine Immobilie mit.
    Bilder und Videos sind ohne Frage wichtig. Sie transportieren Informationen und Emotionen.
    Die Generation, die mit dem Internet aufwächst, geht mit Bilder und Videos in ganz anderer Art um als die älteren Semester. Für alle gilt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“
    Deshalb ist es sehr wichtig, die richtigen Informationen und Emotionen zu transportieren. Der Kaufinteressent soll mehr erfahren wollen. Er soll neugierig werden auf die Immobilie. Und das gelingt eher, wenn man nicht alles zeigt.
    Als professionelle Makler sollten wir auch der Versuchung widerstehen, Kaufentscheidungsprozesse zu digitalen Entscheidungen herunterzustufen. Der direkte Kontakt mit den Entscheidern auf Käuferseite ist durch nichts ersetzbar. Diese persönliche Qualität, die jeder erfolgreiche Makler hat, lässt sich nicht digitalisieren.
    Also heißt es, die technischen Möglichkeiten zu nutzen, ohne dabei unsere Kernkompetenz aufs Digitale zu verschieben. Den Weizen von der Spreu zu trennen und aus einem Interessenten einen Käufer zu machen bleibt die originäre Arbeit eines Maklers. Und das geht nur im persönlichen Kontakt.

  2. TW

    Antworten

    360-Grad-Touren sind ganz nett. Allerdings sehe ich sie als i-Tüpfelchen, die ins Spiel kommen können, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat.
    Was bringen 360-Grad-Touren, wenn die zugehörigen Bilder unprofessionell sind?
    Wie oft sieht man falsch belichtete Innenaufnahmen, schiefe Wände, uninteressante Motive?! Aber hauptsache es gibt ein 360-Grad-Video!
    Bevor man mit solchem „Schnick-Schnack“ kommt, sollten doch die Basics stimmen. Sicherer Umgang mit der Kamera, Stativ, einen Blick fürs richtige Motiv entwickeln.
    Bei der Masse an Maklern, die einfach nur drauflos knipsen (am besten noch mit dem Smartphone) hebt man sich schon allein durch hochwertige Bilder ab.

  3. Antworten

    Die 360°-Tour hilft vielen Interessenten sich einen ersten Eindruck zu machen. In der telefonischen Kontaktaufnahme und Vorabklärung mit Interessenten kann man hier auf Einzelheiten eingehen, die evt. für den Interessenten wichtig sind. Die Tour unterstützt auf jeden Fall, die Spreu vom Weizen zu trennen.

  4. Antworten

    Im EntscheidungsProzess eines wirklichen Käufers verhält sich die 360 GradVersion wie reine Pornografie und ist aus diesem Grund kontraproduktiv

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