Der 3-Tage Makler

Erfolg hat viele Gesichter. Wie Unternehmern hilft, ihre persönlichen Lebensziele erreichen.

Als Andreas in den späten Novembertagen des Jahres 2000 mit einer Maklerin eine Wohnung besichtigte, ahnte er sicher noch nicht, welche Folgen dies für sein weiteres Leben haben sollte.
Denn nur zwei Monate nach dem Einzug folgte wieder ein Wohnungswechsel. Gemeinsam mit jener Maklerin, die ihm die erste Wohnung vermittelte, bezog er nun eine größere Wohnung im gleichen Haus. Schon im Mai des Folgejahres heiratete das Paar und im Jahr 2002 folgte die gemeinsame Gründung von Kischkel Immobilien in Dinslaken. Zunächst übernahm die Maklerin Kerstin Kischkel die operativen Bereiche Einkauf und , während im Innendienst organisatorische Aufgaben wahrnahm. Mit der Geburt der Tochter im Jahre 2004 folgte dann der Rollentausch und Andreas Kischkel wechselte an die „Verkaufsfront“.

„Die Zeit, die ich mit Arbeiten und nicht mit der Familie verbringen kann, bekomme ich nie zurück“

Bis heute ist das Unternehmen sehr schlank aufgestellt.

Neben Andreas Kischkel arbeiten im Hause Kischkel Immobilien noch eine Halbtagskraft und zwei sogenannte 400-Euro-Kräfte. Maklerin Kerstin Kischkel ist nur außerhalb der Schulferien vormittags im Unternehmen tätig und könnte als weitere 400 Euro-Kraft gezählt werden. Saldiert man alle entsprechend ihrer Arbeitszeiten, käme man auf eine Personalstärke von 2,251 Vollzeitstellen – wäre da nicht der Mit-Inhaber Andreas Kischkel. Denn Andreas Kischkel legt besonderen Wert auf zwei freie Tage in der Woche und damit ist nicht das Wochenende gemeint. Tatsächlich gelang es ihm, die Arbeitszeit in den vergangenen zwölf Monaten auf etwa 3,5 Tage in der Woche zu begrenzen. Ausreichende Freizeit zu besitzen, das sei schon bei der Gründung des Unternehmens das Ziel gewesen. „Die Zeit, die ich mit Arbeiten und nicht mit der Familie verbringen kann, bekomme ich nie zurück“, sagt Kischkel und beteuert, dass die 60- oder 80-Stunden-Woche immer Tabu war. Auch die Aussicht auf mehr Gewinn könne daran nicht rütteln.

Da die meisten Makler deutlich mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten und nicht wenige Kollegen dabei trotzdem wenig Gewinn erwirtschaften, lohnt es sich zu untersuchen, welche Zutaten es für einen „Teilzeit-Makler“ benötigt.

Faktor 1 – straffen: ….

Hier weiter im Heftarchiv Ausgabe 75 Seite 6   

Videos mit Andreas Kischkel >

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