Home Staging in Immobilien, die noch bewohnt sind?

Kein Problem mit guter Vorbereitung!

Immobilienmaklerin Beate Hoehn aus Saarburg in der
Grenzregion zu Luxemburg erzählt: „Der Großteil unserer Immobilien ist bewohnt. Für den müssen sie trotzdem entpersonalisiert werden und das bedeutet mehr als einfach nur aufzuräumen. Darum arbeiten wir mit Home Stagerin Annette Geibel als Spezialistin für die Vorbereitung von bewohnten Immobilien, um unsere Fotos, und Besichtigungen perfekt zu gestalten.“

Wertigkeit enorm steigern
Annette Geibel von SERVICE mit Sitz in Trier hat 2021 den 1. Preis beim -STAR in der Kategorie „Bewohnte Immobilie“ gewonnen. Bereits in den Vorjahren ist sie in der Sparte ausgezeichnet worden. Aus Erfahrung weiß sie: „Viele Makler ziehen ein Home Staging bei bewohnten Immobilien gar nicht in Betracht. Sie denken, für ein Home Staging müssen Haus oder Wohnung immer leer sein. Dabei bringt das Home Staging gerade in bewohnten Immobilien viele Vorteile für Eigentümer und Interessenten. Durch die Entpersonalisierung wird die Privatsphäre des Eigentümers geschützt, und die Käufer fühlen sich nicht als Eindringlinge.

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Beate Hoehn ergänzt: „Durch Home Staging wird eine Besichtigung zum besonderen Erlebnis und als Maklerin zeige ich Wertschätzung für das Objekt, für die Interessenten und den Verkäufer.“

Noch vor Weihnachten verkauft
Annette Geibel verweist auf das in diesem Jahr ausgezeichnete Projekt. „Bei dem Einfamilienhaus haben wir innerhalb von einer Woche einen um 10 Prozent höheren bekommen, und das bei einem Investment von weniger als einem Prozent in das Home Staging. Zudem wurde das Objekt direkt vor Weihnachten verkauft. Die Eigentümer hatten ursprünglich gedacht, vor dem Frühjahr würden sie gar keinen Käufer finden, zumal das im letzten Jahr mitten im zweiten Lockdown ablief. 

Dafür nutze ich überwiegend die vorhandenen Möbel. Das ist eben der größte Unterschied zum Home Staging in leeren Immobilien. Die Besitzer arbeiten dann die Liste in Eigenregie ab.

Home Stagerin Annette Geibel

Und das beweist wieder, Home Staging lohnt sich immer, weil es direkt die richtigen anzieht. Dafür habe ich sogar die Funktionen der Zimmer verändert, weil die dort wohnende Familie die Räume zum Teil untypisch genutzt hat.“

Ausgabe 121

Skepsis nehmen – Vertrauen aufbauen
Die DGHR-Home Stagerin weiß von der anfänglichen Skepsis der Eigentümer, wenn es um Aufräumen nach Anweisungen geht. Darum ist ihr erstes Anliegen, Vertrauen aufzubauen. „Ich gehe mit den Besitzern durch alle Räume und erstelle anschließend eine detaillierte To-Do-Liste. Sie basiert auf meinem Einrichtungskonzept und berücksichtigt die Ansprüche der Käuferzielgruppe, genau wie bei jedem Home Staging-Prozess.

Dafür nutze ich überwiegend die vorhandenen Möbel. Das ist eben der größte Unterschied zum Home Staging in leeren Immobilien. Die Besitzer arbeiten dann die Liste in Eigenregie ab. Ich komme für den finalen Schliff, ergänze die Dekoration, setze optische Farbakzente, erstelle die Fotos für das Exposé, und Beate Hoehn lässt ein Vermarktungsvideo drehen. So wissen die Bewohner, wie die Immobilie dann bei den Besichtigungen aussehen muss.

Da die Menschen weiter dort leben, gebe ich zudem konkrete Tipps, wie sie für die Besichtigungen einen Teil ihrer eigenen Sachen gut verstauen können. All das hat auch hier erneut sehr gut geklappt und sich bezahlt gemacht.“

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Ein Beitrag aus dem Heftarchiv Ausgabe 121

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