Es war im März 1997 als die erste Ausgabe des IMMOBILIENPROFI erschien. Diese Ausgabe Nr. 1 wurde in 30.000 Exemplare aufgelegt, war 32 Seiten schlank und hatte ein eher altbackenes Layout.

Zwei Themen der ersten Ausgabe beschäftigten sich mit dem Internet. „10 goldene Regeln für die Gestaltung von Präsentationen“ lieferte Tipps für die ersten Makler-Homepages. Davon scheint es noch nicht viele gegeben zu haben, denn der zweite Beitrag lautete „Wie kommen Immobilien-Profis ins Internet“, eine Anleitung für den ersten Online-Zugang. Das Web gab es lediglich zum Ortstarif, DSL war noch nicht in Sicht und „Flatrate“ ein Fremdwort. Den Zugang lieferte noch die Post, denn das Fernmeldemonopol war noch nicht obsolet. Auch ein anderes Monopol stand schon auf der Kippe. Doch die Zeitungsverlage ahnten noch nicht einmal, was in den kommenden Jahren auf sie zukommen sollte. Nur wenige Makler stellten 1997 Immobilienangebote online. Exposés wurden noch vom Briefträger gebracht und selbst ImmobilienScout24, damals noch in Gründung, plante den Postversand von Objekt-Unterlagen. Die zweite Ausgabe vom Juni 1997 hatte bereits das Internet auf dem Titel. „Was passiert, wenn die Verbraucher registrieren, dass man die Wunschimmobilie unter www.rdm.de oder www.vdm.de
bequemer (…) als in der Tageszeitung finden kann?“ liest man im Editorial. Wer wäre damals auf den Gedanken gekommen, dass sich private Unternehmen an diese Aufgabe machen?
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Dieser Beitrag ist erstmals 2017 in der Ausgabe 90 zum 20. Jubiläum des IMMOBILIEN-PROFI erschienen und wird hier zum 25. Jahrestag neu veröffentlicht. 

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