Der -Virus stellt Makler vor große Probleme. Der Kontakt zu anderen Menschen soll vermieden werden. Das erschwert natürlich den Verkauf von Immobilien. In diesem Ticker sammeln wir alle Informationen zu Besichtigungen während der -Zeit.


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Update am 31.03.2020 – 10:24 Uhr

Google Trends ist der Online-Dienst von Google, der die Anzahl der Suchbegriffe von Nutzern der Suchmaschine Google zeigt. Die Ergebnisse werden in Relation zum gesamten Suchaufkommen gesetzt. So haben die meisten Suchanfragen in einem Zeitraum haben einen Wert von 100. Ein Wert von 50 bedeutet eine Halbierung.

Beim Blick auf Suchbegriffe in Verbindung mit “Immobilie” sieht man, dass die Anzahl der Anfragen der Kauf-Interessenten seit Anfang März nachgelassen hat. In der folgenden Grafik haben wir diese drei Suchbegriffe verglichen:

  • Wohnung kaufen
  • Immobilie kaufen
  • Haus kaufen
Vergleich der Suchbegriffe bei Google Trends
Quelle: https://trends.google.de

Nach dem 08. März gingen die Suchanfrage auf Werte von knapp der Hälfte zurück. Der Trend geht derzeit jedoch wieder leicht aufwärts.

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Update am 25.03.2020 – 16:35 Uhr
24.03.2020 – 11:00 Uhr

Nachfrage: Zur Nachfragesituation gibt es keine einheitlichen Nachrichten. Einige Kollegen berichten von massiven Einbrüchen, während andere, besonderes in den ersten Tagen, von hoher Nachfrage berichten. So erzielte ein Makler 30 Anfragen innerhalb einer Stunde auf ein neues Objekt – ohne Portale! Hier muss man aber auch berücksichtigen, dass viele Menschen sich zu Hause langweilen. 

Aktuell scheint die Nachfrage aber jetzt abzuflachen. Aber dafür steigt die Qualität der Anfragen überproportional. 

Näheres Interesse: Wie geht man mit konkretem Kaufinteresse um? Wo früher einfach Besichtigungen vereinbart wurden, wird heute gründlicher qualifiziert bzw. dis-qualifiziert. Wer über die notwendige Technik verfügt, führt Interessenten zunächst virtuell durch die Immobilie. Ferner sollte man Interessenten auffordern, sich mit der Umgebung des Objekts vertraut zu machen (per Spaziergang das Umfeld erkunden). 

Tipp: Es wird immer wichtiger Online-Konferenzen durchzuführen. Besorgen Sie sich zumindest eine Webcam und ein preiswertes Headset, dann sind Sie gerüstet. Kenner prognostizieren, dass wir auch in der Nach-Corona-Zeit verstärkt diese Techniken einsetzen werden.  

Durchführung einer Besichtigung: Die Kontaktbeschränkungen vom letzten Wochenende betreffen nicht die Besichtigungen, weil man sich nicht im öffentlichen Raum aufhält. Die Einschränkungen gelten allerdings für die Anreise der Interessenten. Zwei Personen sind gemeinsam immer zulässig, mehr Personen nur, wenn sie einen gemeinsamen Haushalt bewohnen. 

Kollegen beschränken ihre Besichtigungen auf höchsten zwei Personen. Die Eigentümer halten sich derweil nicht in der Immobilie auf und andere Interessenten müssen geduldig auf Einlass warten. 

Selbstverständlich gelten dabei die Hygienebestimmungen, wie sie das Robert-Koch-Institut veröffentlich hat: 

  • sich vor der Besichtigung die Hände zu desinfizieren (Desinfektionsmittel stehen im Eingangsbereich) 
  • während der Besichtigung auf ausreichenden Abstand untereinander zu achten. 

Notarielle Beurkundungen sind weiterhin möglich.

Sie finden in Kürze weitere Beiträge zum Thema “Corona”, wenn Sie auf die entsprechende Kategorie Corona-Ticker klicken.  


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Am Rande…

…sei noch erwähnt, dass ein Maklerunternehmen am Sonntag (22.3.) ein virtuelles OpenHouse durchgeführt hat. Ein Makler präsentiert das Objekt in gewohnter Weise, eine andere Person filmt derweil mit dem Handy. Präsentiert wurde live auf Instagramm vor über 100 Zuschauern.  

Kommentare (3)

  1. Antworten

    Wir arbeiten schon lange mit virtuellen 360° Besichtigungen und haben damit nur positive Erfahrungen gemacht.
    Allerdings ist nach dieser Online-Besichtigung in Bayern erstmal Schluss mit lustig. Die Interessenten wollen danach ja real besichtigen.
    Wir dürfen hier keine Besichtigungen durchführen. Es sei denn man schickt die Interessenten alleine ins Haus und das Risiko der Anreise geht zu Lasten des Interessenten. Dies ist bei bewohnten Objekten nicht umsetzbar.

  2. Antworten

    Ich finde die Idee mit Online-Besichtigungen gut. Mir tut sich nur die Frage auf, wie sich das rechtlich verhält. Käufer müssen im Kaufvertrag ja bestätigen, dass sie die Immobilie gesehen haben. Erfüllt das auch eine Online- oder Videobesichtigung?

    Danke und bleibt gesund.

    Silvia Schlage
    Schlage Immobilien Dresden

    • Antworten

      Hallo Frau Schlage, hier geht es in erster Linie darum, Besichtigungstermine zu minimieren. Also können solche Schritte vorgeschaltet werden, um Interessenten so nahe wie möglich an die Immobilie zu bringen. Der finale Käufer wird sicher auch real besichtigen, bevor es zum Notar geht. Der Makler (und die Verkäufer) kommen so im Idealfall mit nur einer Besichtigung zum Erfolg – und bleiben gesund!

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